Schuhlä iss Tiktatuhr!!
Ich möchte ehrlich zu euch sein. Der erste Schultag war schrecklich. Als ich am Abend nach Hause kam, zweifelte ich an meiner Entscheidung Kolumbien mit meinen Lehrkünsten zu beglücken. Da ich schon an zahlreichen Schulen gearbeitet habe, erlebte ich erste Schultage schon öfters. Aber jener am 14. August 2017 werde ich nicht so schnell wieder vergessen.
Wie jedes Jahr, legte ich jedem Schüler eine "Viel Glück im neuen Schuljahr"-Karte mit einem Zückerli bereit.
Und dann...
...kamen die Schüler welche ich die nächsten zwei Jahre unterrichten soll. Tadaaaaaa.
Wie ein Wolfsrudel stürmten sie ins Klassenzimmer und stürzten sich auf das Zückerli als ob es Frischfleisch wäre. Ich bekam keine Beachtung. Nun ja, das verkrafte ich ja noch. Als ich sie dann nach etwa 10 Minuten beruhigen konnte, dachte ich schon: Okay, jetzt können wir gemeinsam ins neue Schuljahr starten. Kannste denken! Ich wusste nicht, dass ich auch zur Polizistin ausgebildet wurde. Es gab wirklich keine 3 Minuten, wo alle Schüler still waren und mir zuhörten. Schwatzen, aufstehen, absitzen, herumlaufen, lachen, schreien, klatschen, stampfen, krachen und vieles mehr. Heieieiei. Ich kann euch nicht wirklich sagen, was wir an diesem Tag gearbeitet haben. Disziplin und Respekt waren definitiv Fremdwörter.
Heute sehe ich es anders. Da doch eine ziemlich grosse Sprachbarriere existiert, beschloss ich zwischenmenschliche Probleme auf Spanisch zu lösen um Missverständnisse zu vermeiden. Durch Klarheit, Transparenz und Beharrlichkeit bezüglich Regeln, wussten sie bald wie der Laden tickt. Obwohl die Klasse noch weit entfernt von meinen Disziplinvorstellungen ist, freue ich mich jeden Tag mehr auf die Arbeit mit ihnen.
Gestern überwand ich eine zweite Hürde dieses Schuljahres.den Elternabend.
Wie du vielleicht weisst, arbeite ich an einer Privatschule. Reiche Eltern. Verwöhnte Kinder. Da wird viel gefordert. Ich machte mir jedoch mehr Sorgen bezüglich der Sprache. Wirklich jetzt? Ein Elternabend auf Spanisch? Obwohl ich die Sprache ziemlich gut beherrsche, wollte ich es ja möglichst gut machen um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen.
Und dann...
...kamen die Eltern mit welchen ich die nächsten zwei Jahre zusammenarbeiten soll. Tadaaaaaa.
Mit offenen Armen überhäuften sie mich mit Küssen, Klatschen und ständig wiederholendem "Bienvenida". Was für ein Kontrast zur ersten Begegnung mit den Kindern. Meiner Einschätzung nach gingen alle beruhigt nach Hause und so konnte auch ich unbeschwert von neuen Abenteuer mit der Klasse 5A träumen.
Wie jedes Jahr, legte ich jedem Schüler eine "Viel Glück im neuen Schuljahr"-Karte mit einem Zückerli bereit.
Und dann...
...kamen die Schüler welche ich die nächsten zwei Jahre unterrichten soll. Tadaaaaaa.
Wie ein Wolfsrudel stürmten sie ins Klassenzimmer und stürzten sich auf das Zückerli als ob es Frischfleisch wäre. Ich bekam keine Beachtung. Nun ja, das verkrafte ich ja noch. Als ich sie dann nach etwa 10 Minuten beruhigen konnte, dachte ich schon: Okay, jetzt können wir gemeinsam ins neue Schuljahr starten. Kannste denken! Ich wusste nicht, dass ich auch zur Polizistin ausgebildet wurde. Es gab wirklich keine 3 Minuten, wo alle Schüler still waren und mir zuhörten. Schwatzen, aufstehen, absitzen, herumlaufen, lachen, schreien, klatschen, stampfen, krachen und vieles mehr. Heieieiei. Ich kann euch nicht wirklich sagen, was wir an diesem Tag gearbeitet haben. Disziplin und Respekt waren definitiv Fremdwörter.
Heute sehe ich es anders. Da doch eine ziemlich grosse Sprachbarriere existiert, beschloss ich zwischenmenschliche Probleme auf Spanisch zu lösen um Missverständnisse zu vermeiden. Durch Klarheit, Transparenz und Beharrlichkeit bezüglich Regeln, wussten sie bald wie der Laden tickt. Obwohl die Klasse noch weit entfernt von meinen Disziplinvorstellungen ist, freue ich mich jeden Tag mehr auf die Arbeit mit ihnen.
Gestern überwand ich eine zweite Hürde dieses Schuljahres.den Elternabend.
Wie du vielleicht weisst, arbeite ich an einer Privatschule. Reiche Eltern. Verwöhnte Kinder. Da wird viel gefordert. Ich machte mir jedoch mehr Sorgen bezüglich der Sprache. Wirklich jetzt? Ein Elternabend auf Spanisch? Obwohl ich die Sprache ziemlich gut beherrsche, wollte ich es ja möglichst gut machen um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen.
Und dann...
...kamen die Eltern mit welchen ich die nächsten zwei Jahre zusammenarbeiten soll. Tadaaaaaa.
Mit offenen Armen überhäuften sie mich mit Küssen, Klatschen und ständig wiederholendem "Bienvenida". Was für ein Kontrast zur ersten Begegnung mit den Kindern. Meiner Einschätzung nach gingen alle beruhigt nach Hause und so konnte auch ich unbeschwert von neuen Abenteuer mit der Klasse 5A träumen.

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